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POGGIO SCALETTE

PODERE POGGIO SCALETTE


Das PODERE POGGIO SCALETTE wurde zum selbständigen Weinerzeugerbetrieb als Vittorio Fiore und seine Frau Adriana Assjé di Marcorà auf dem Hügel Ruffoli in der Gemeinde Greve in Chianti (Florenz) einige Stücke Land und ein Haus kauften, die aus einer Erbteilung und einem Nachlaß verschiedener Immobiliengüter hervorgingen, darunter Bauernhäuser und landwirdschaftliche Grundstücke - Weinberge, Olivenhaine, Weideland und Wald - die nach dem Tod des alten Besitzer nunmehr seit Jahren brachlagen.

So wurde ein landwirdschaftlicher Betrieb gegründet, der anfangs aus rund 5 Hektar Weinberg, 3 Hektar Olivenhain, 3 Hektar Wald und einem landwirdschaftlichen Gebäude bestand. Dazu kamen aus dem Besitz der Familie Fiore etwa 2 Hektar Olivenhain und ein herrlicher Steinkeller, der für die Lagerung von Wein in Barriques benutzt wurde
1996 bot sich die Möglichkeit, ein an den obengenannten landwirdschaftlichen Betrieb angrenzendes, etwa 17 Hektar großes Grundstück zu erwerben, mit mehreren großen Gebäuden und einem gut ausgebauten Keller, so daß sich für das PODERE POGGIO SCALETTE eine Gesamtfläche von etwa 30 Hektar ergab, die folgendermaßen aufgeteilt ist:


Weinberg - 12 ha

Olivenhain - 10 ha

Saatland - 4 ha

Wald - 4 ha

URSPRUNG UND GEOGRAFISCHE LAGE
Greve in Chianti ist nach dem kleinen gleichnamigen Fluß benannt, der das Städtchen durchfließt und auf den Hügeln entspringt, die diesen mittelalterlichen und historisch bedeutenden Ort im Produktionsgebiet des Chianti Classico überragen.



Die nach Westen blickende Seite des Greve-Tals gilt einstimming als eine der besten Lagen für den Anbau von Wein und Oliven. Hier gedeihen hervorragende Qualitäten, mit denen die großen Weine des Chianti Classico-Gebietes und das herrliche "Extravergine"-Olivenöl erzielt werden.

Auf einem Landstreifen, der sich in einer Höhenlage zwischen 350 und 450 Metern ü. d. M. erstreckt, liegen die Weingärten und Olivenhaine des PODERE POGGIO SCALETTE, dessen Name sich von der Geländestruktur herleitet. Typisch sind vor allem die mörtellos gebauten, malerischen Steinmauern zur Stütze der großen und kleinen Terrassen, auf denen sich je nach Bodenbeschaffenheit Rebstöcke mit Olivenbäumen abwechseln und die von weitem den Eindruck vieler kleiner Treppen erwecken, die sich an den Hängen des Hügels hinaufwinden.

DER WEINBERG
Auf diesen Terrassen und auf einem großen Stück Land, das die ansässingen Bauern "IL CARBONAIONE" nennen, gedeiht die Sangiovese-Traube, eine der ersten Rebsorten, die - wie man herausgefunden hat - unmittelbar nach dem Ende des ersten Weltkriegs (1915-1918) hier angepflanzt wurde, nachdem die meisten europäischen Weinberge gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch die Reblaus zerstört worden waren.

Es handelt sich also um Weinstöcke, die das ehrwürdige Alter von mehr als 60 Jahren erreicht haben und die ohne Zweifel zu den seltenen (wenn nicht einzigen) Beispielen des Originalklons der berühmten Rebsorte "Sangiovese di Lamole" im Chianti Classico-Gebiet gehören.
  


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